JURY 2021
JURY_Dorotty Szalma (c) Paweł Sosnowski.
DOROTTY SZALMA

Die gebürtige Ungarin Dorotty Szalma ist seit der Spielzeit 2013/14 Schauspielintendantin am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Von 2007 bis 2008 leitete sie das Theater Berzsenvi in Szombathelv in Ungarn.

Dorotty Szalma 1974 in Budapest geboren, studierte von 1994 bis 1997 Theaterwissenschaft und Italienisch in Wien. Danach führte sie von 1996 bis 1999 Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seit dem Jahr 2000 war Dorotty Szalma als freiberufliche Regisseurin tätig. 2007 war sie zudem stellvertretende künstlerische Leiterin der Hochschule für Musik Mannheim im Bereich Oper. Von 2007 bis 2008 leitete sie das Theater Berzsenvi in Szombathelv in Ungarn.

Dorotty Szalma war als Regisseurin u. a. bei den Freilichtspielen Bad Bentheim, dem Deutschen Theater Göttingen, an den Theatern Erfurt, Aachen und Gießen und an zahlreichen ungarischen Bühnen beschäftigt. Im Bereich Schauspiel inszenierte sie u. a. Friedrich Schillers »Maria Stuart«, Werner Schwabs »Die Präsidentinnen«, Samuel Becketts »Das letzte Band«, und widmete sich auch immer wieder Uraufführungen und deutschsprachigen Erstaufführungen. Im Bereich Musiktheater reicht ihr Spektrum von Mozart-Klassikern wie »Die Entführung aus dem Serail« bis zu Uraufführungen wie »Schillers Räuber – Rapʻn Breakdance Opera«.

CHRISTIAN H. SCHRöTER
 

Christian H. Schröter ist Kulturgeograf, Regisseur, Theaterpädagoge und Clown. Er ist seit mehr als 20 Jahren mit dem Theater verbunden – auf der Bühne, auf Festivals und auf der Straße. Als Geograph und Kulturvermittler war er an verschiedenen Projekten des interkulturellen Dialogs im Nahen Osten, in Lateinamerika und in Deutschland beteiligt. Stationen seiner künstlerischen Arbeit sind der inklusive „Circus Sonnenstich“ in Berlin, das Jugendtheater „stellwerk“ in Weimar und der Bund Deutscher Amateurtheater, bei dem er berufenes Mitglied im Bundesausschuss Kinder- und Jugendtheater ist. Er ist an der Gestaltung von nationalen und internationalen Theaterfestivals wie den TheaterWelten in Rudolstadt beteiligt, leitet transnationale Jugendbegegnungen wie „InterKultour“ mit Frankreich und führt Workshops zu verschiedenen Formen des nonverbalen Theaters sowie zur ästhetischen Forschung durch. Derzeit leitet er das transkulturelle Thespis Center am zweisprachigen Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen.

 JĘDRZEJ SOLIŃSKI 

Geb. 1990 in Zgorzelec. Klassischer und russischer Philologe, Literaturwissenschaftler. Absolvent der Universität zu Wrocław und der Staatlichen Pädagogischen Universität in Tomsk. Mitarbeiter des Interdisziplinären Forschungszentrums für Beziehungen zwischen der geschriebenen und gesprochenen Kultur an der Universität zu Wrocław. Autor der Mikroromane „Turysta“ (2014) und „O wschodzie“ (2017), sowie „Bóle fantomowe” (2020). Übersetzer aus dem Russischen. Fester Mitarbeiter der Monatszeitschrift Odra und Finalist des Antoni-Żurowski-Wettbewerbs für Theaterkritiker. Er wohnt in Cieplice, einem Stadtteil von Jelenia Góra.