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28.04.2018 ( Samstag )

18.30 Uhr

 

NAZYWAM SIĘ WOJNA (Krieg ist mein Name), Aleksander-Zelwerowicz-Theaterakademie in Warschau, Puppentheaterabteilung in Białystok 

 

Anhand der Texte und Dramen: 

Marzena Sadocha „Za chwilę spadnie bomba” und „Ptaki, które jem”, Magdalena Fertacz „Trash Story albo sztuka (nie)pamięci“, Michał Rusinek „Zaklęcie na W” und Davide Cali „L'ennemi”

Regie: Team

Darsteller: Anna Domalewska und Rafał Derkacz

Pädagogische Betreuung: Jacek Dojlidko, Paula Czarnecka und Karol Smaczny

Bühnenberatung: Wiesław Czołpiński

Bühnenbildberatung: Julia Skuratova

Musikarrangement: Dariusz Chociej

Puppenvorbereitung: Anna Domalewska

Dauer: 40 Min. (ohne Pause)

 

Ein Depot von Kriegsrekonstruktionen – Erfahrungen jener, die sich gerettet haben und über den Krieg sprechen möchten. Eine Sammlung von Kindergeschichten. Es sind scheinbar normale Geschichten und genauso gewöhnliche Kids, die nach wie vor spielen, oft lachen und träumen. Nur scheinbar – es sind Kinder des Krieges, dessen Enkel und Urenkel. Kinder, deren Nasen der Geruch des Schießpulvers füllt und in deren Ohren die Explosionsgeräusche der gesprengten Häuser schallen.

 

„Krieg ist mein Name“ ist eine Collage der Geschichten. Wir treffen hier Włodek, einen jungen Aufständischen aus Warschau, Ursulchen, eine Deutsche, deren Vater im Ersten Weltkrieg gefallen ist oder den Blauen Jungen, der 2015 in Majdan gekämpft hat. Was sie verbindet, ist die ständige Angst um den kommenden Tag und der Wille, zu überleben. Soll es so sein? Müssen sie zum Opfer der Spiele der Erwachsenen fallen? Angehende Puppentheaterkünstler bemühen sich, diese Fragen zu beantworten, indem sie eine unscheinbare Greisin beauftragen, sich der bitteren Geschichte zu stellen.