02.05.2022

Theatersaal von JCK ul. Bankowa 28/30 

18.00 Uhr

Mauer schreien oder ein Straßenlied, Regie Magdalena Drab

 

Skript: Magdalena Drab, Albert Pyśk

Regie: Magdalena Drab

Musik: Albert Pyśk

Darsteller: Rafał Derkacz, Albert Pyśk

In den Multimedienpräsentationen wurden Fotos von Kamil Kopania genutzt.

 

„So mancher Streit ist an die Wand gekracht, so mancher Kopf ist an die Wand gekracht, und nur die Wand steht“, was zum Vorwand für eine musikalische Darbietung wird. 

Die musikalische Performance „Mauer schreien oder ein Straßenlied“ ist eine Geschichte, die von den Texten der Straßenmauern inspiriert ist, die physische Ausstrahlungen extremer menschlicher Gefühle sind. Die Aufführung berührt die Themen Konformität, Selbstfindung in einer Gesellschaft, Anpassung an die vorherrschenden Normen und verbale Aggression, ihre Ursachen und Folgen. Der Grundriss der Handlung ist die Geschichte zweier Personen, die durch ihre Wut und Frustration vereint sind, die sie nur bewältigen können, indem sie sie an der Wand ausschütten. In gewisser Weise handelt es sich um eine zeitgenössische Geschichte von Kain und Abel, in der das Bedürfnis nach Akzeptanz zur treibenden Kraft eines Brudermordes wird.

Die Aufführung ist ein Abbild unserer Zeit, aber auch der hartnäckig wiederkehrenden Obsessionen der Menschheit.

Was sagt das zeitgenössische Lascaux, an dem wir jeden Tag vorbeikommen, über uns aus? Welches Lied summt die Straße von heute?

Die Aufführung erhielt die Auszeichnung beim 41. Theaterliedwettbewerb OFF in Wrocław.

 

Altersfreigabe: 15+

Dauer: ca. 70 Min.