04.06.2021 (FREITAG)

Animationstheater, Park Zdrojowy 1 Jelenia Góra-Cieplice

18.30 Uhr

NIE WALENTYNKI (kein valentinstag), Regie. Ada Tabisz,  

 

Autor: anhand des Dramas von Iwan Wyrypajew in .bersetzung von Andrzej Bubień,

Bearbeitung: Ada Tabisz

Titel: nie-walentynki (kein valentinstag)

Umsetzer:

Regie: Ada Tabisz

Musik: Dominik Skwarek

Bühnenbild: Magdalena Gładysiewicz

Darsteller:

Magdalena Gładysiewicz / Katarzyna G.rska,

Marcelina Kieres,

Dominik Skwarek

„nie-walentynki” anhand Motive des Dramas von Wyrypajew ist eine nicht-romantische Geschichte über end-lose

Trauer über scheinbar un-wesentliche Dinge. Es ist auch ein multimedialer Eindruck davon, wie wir, die Erschaffer der Show, uns als junge Menschen unser Alter vorstellen. In „Rzeczy, których nie wyrzuciłem“ besch.ftigt sich Marcin Wicha mit den Gegenst.nden, die nach dem Tod eines Menschen zurückbleiben. Sie zeugen von seinem Charakter, von dem Leben, das er führte. Ist es m.glich, den Verstorbenen aus verwaisten Büchern, Tassen, Topfblumen, alten Kleidern nachzubilden? Was für eine Geschichte l.sst sich aus den Elementen des Bühnenbildes anderer Aufführungen erz.hlen,

die an der Akademie für Theaterkunst in Wrocław produziert wurden und seit Jahren aufgegeben sind? Welche Erinnerungen und Assoziationen wecken all diese über die Jahre gesammelten Schmuckstücke? Indem wir Objekte von

anderen erben, definieren wir sie neu, geben ihnen neue Kontexte und ver.ndern die Art und Weise, wie sie verwendet

werden.

Die Aufführung wurde als Abschlussprüfung von Marcelina Kieres und Magdalena Gładysiewicz an der Fachrichtung Puppentheaterschauspiel und als Werkstattvorstellung von Ada Tabisz an der Fachrichtung Puppentheaterregie realisiert. Die Arbeit, die in einem hybriden System w.hrend einer Pandemie erstellt wurde, wurde zu einer Aufzeichnung unserer Pandemie.ngste, die mit Isolation und Einsamkeit verbunden sind.

Biogramm:

Ada Tabisz

Regisseurin, Animatorin, soziale Aktivistin, Produzentin, Studentin im fünften Jahr der Puppentheaterregie an der Stanisław-Wyspiański-Akademie für Theaterkunst in Krakau (Filiale in Wrocław), darunter ein Jahr an der

Theaterfakult.t der Akademie der Darstellenden Künste in Prag, Absolventin der 1. alternativen Theaterakademie des Brama-Theaters in Goleni.w, Gründerin und Leiterin des Ej!Aj-Theaters – einer unabh.ngigen Gruppe junger Amateurschauspieler und des R3-Theaters – einer Gruppe von

Schauspielstudenten. Sie hat 17 Off-Theater-Aufführungen produziert. Ihre Performance „Hercia“ gewann den 2. Preis im Wettbewerb Sopockie Konsekwencje Teatralne 2019, w.hrend „RYSZ///ARD“ beim 23. Shakespeare-

Festival in Danzig im OFF-Stream und dem Internationalen Festival PROCONTRA (2019) pr.sentiert wurde. Assistentin des Regisseurs Marcin Liber beim Kindertheaterstück „Motyl“ anhand eines Dramas von Małgorzata Sikorska-Miszczuk, das am Breslauer Puppentheater realisiert wurde, und „Planet der Affen“ nach einem Drama von Jarosław Murawski am Teatr Polski w Podziemiu. Seit 2018 ist sie an der Mitgestaltung von Teatr na Faktach beteiligt – einem der Hauptprogramme des Jerzy-Grotowski-Instituts. Seit Jahren an der kulturellen T.tigkeit in Wrocław beteiligt, Mitarbeiterin der Programmabteilung der Europ.ischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 im Bereich der darstellenden Künste (Projekte „Brücken“ – internationales

polnisch-baskisches Projekt, „Przebudzenie“, „Flow“) und Literatur („Wybory Literackie“, „Literackie Interwencje Miejskie“). Sie führte Regie bei der ortsspezifischen Performance „W moim domu mieszkał“, die im

Rahmen der Nobelwoche (Wrocław, 2020) in Zusammenarbeit mit der Stiftung von Olga Tokarczuk pr.sentiert wurde. Leiterin zahlreicher Theaterworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Altersgruppe:: 15 +

Dauer: ca.: ok. 55 Minuten