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01.05.2019 (Mittwoch) 

Saal Nova von JCK ul. 1 Maja 60 

17.00 Uhr 

COME TRUE, Regie. Michał Stankiewicz, Poznań 

 

Skript, Regie: Michał Stankiewicz
Skript, Dramaturgie: Mateusz Marczewski, Marzena Sadocha
Erzählung: Joanna Żurawska Federowicz
Lichtregie: Mateusz Tymura
Koordination: Martyna Siemieńczuk, Martyna Płońska, Marcin Rutkowski
TeilnehmerInnen der Proben: Roman Andrzejewski, Natalia Klupp, Maryna Strapko, Aleksandra Różalska, Andrzej Sas
Produktion: Theaterresidenzzentrum SCENA ROBOCZA

Altersgruppe: 15+

Dauer: 

 

In „Come True” haben wir statt einer Bühne einen zweiten Zuschauerraum eingerichtet, in den wir Zuschauer eingeladen haben. In dieser symmetrischen Aufstellung sind Zuschauer abwechselnd auch Darsteller und können die Spannungen zwischen dem Auf-der-Bühne-Sein und Im-Zuschauerraum-Sein erleben. Was ist also real und was ist bühnenhaft? Was ist spontan und was erlernt und gut gespielt? Schließlich, wo fängt eine Vorstellung an und wo endet sie?

So gestellte Fragen ebnen den Weg dem Nachdenken über noch ein Phänomen: erfahren wir noch etwas Reales? In welchem Maß kann sich ein Einzelner, auch wenn er nach dem imaginären symbolischen Paradies trachtet, das er mit der Erfüllung seiner Erwartungen gleich gemacht hat, von diesem „perfekten Traum“ befreien? Die fachliche Grundlage der Vorstellung sind natürlich Bemerkungen des französischen Philosophen Guy Debord, der das Bild der sozialen Wirklichkeit in Form einer Theaterpräsentation aufbaut. In der Welt von Debord ist der gegenwärtige Mensch geneigt, sich die Ereignisse eher anzuschauen als zu erleben. So ist die Vorstellung nicht ein Schatten der Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit scheint ein Schatten der Vorstellung zu sein.