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05.05.2019 (Sonntag) 

Theatersaal JCK ul. Bankowa 28/30 

18.00 Uhr 

BURZA (Gewitter), Regie Paweł Passini, neTTheatre – Teatr w Sieci Powiązań, Lublin 

 

Regie: Paweł Passini

Musik: Daniel Słomiński

Kostüme: El Bruzda

Bühnenbild: Miro Nordyk Jurczuk

Licht: Grzegorz Polak

Ton: Jakub Dziewa

Bühnenbewegung: Wojciech Kaproń

Darsteller: Mariusz Bonaszewski, Dariusz Jeż, Piotr Michalczuk, Jakub Mieszała, Beata Passini, Jarosław Tomica, Przemysław Wasilkowski, Łukasz Witt-Michałowski, Anna Zachciał

Uraufführung: Freitag, 7. September 2018

 

Altersgruppe: 16+

Dauer: 60 Min.

 

DER STURM anhand des Dramas von William Shakespeare, übertragen von Stanisław Barańczak

„Diesmal nehme ich dich auf eine Reise mit, auf eine Insel.
Ich begleite alle meine Meister beim Sterben. Beim Abgehen, beim Abschiednehmen mit irdischen Angelegenheiten, beim letzten Versuch, Dinge zu ordnen, das weiterzugeben, was am wichtigsten ist.“ Ein Testament. Das eben ist für mich „Der Sturm“ von Shakespeare.
Das letzte Meisterstück des Theatermeisters. Eines Menschen, den es nach Ansicht vieler gar nicht gegeben hat. Wunder und Seltenheiten kann man mit der Geschichte anstellen, nicht wahr? Es ist alles scheinbar bereits passiert und plötzlich kann es jetzt rück-passieren... Sein letztes Werk ist doch über das Ende der Magie, das Aufgeben der Zauber und vor allem über das Vergeben. 
Ich bin ein Schiffbrüchiger, ein aus dem Flächenbrand geretteter und wie jeder, der in die Welt zurückgebracht worden ist, stelle mir die Frage: Warum ich? Der Tod begleitete meine Wiedergeburt, vielleicht deswegen kann ich mit Geistern sprechen. Sie hören nicht auf zu sprechen.
Ich bin Prospero und wohne auf der Insel. Ich muss den Menschen verzeihen, die mich meiner Welt beraubt haben, die mich gezwungen haben zu fliehen. Ich muss es tun, damit mein Kind zurückkehren kann. Ich muss die Insel heilen, die mein Zuhause war und die ich mit dem Eiter meiner Magie vergiftet habe. Ich muss mir endlich Zauber versagen, weil ich keine Kraft mehr dazu habe, weil sich meine Dämonen gegen mich zu wenden beginnen. 
In der Nacht habe ich zum letzten Mal den Sturm beschworen. Ich habe diesen Moment erwartet, ich hatte davor Angst, obwohl ich gefühlt habe, dass er kommt.“